OpenHab und Raspberry Pi – SmartHome-Server Tutorial Teil 1

Im vorherigen Artikel habe ich OpenHab vorgestellt und erklärt, warum ich die Software als zentralen SmartHome Server nutze. In diesem Artikel zeige ich nun, wie ich hierbei vorgegangen bin.

Das Setup

Basis für das System soll ein Raspberry Pi 3B sein. Da ich noch einige weitere Ausbaustufen plane, soll das Ganze auf einer Hutschiene montierbar sein. Bei Pollin Electronic gibt es für wenig Geld ein passendes Gehäuse (link). Noch eine Speicherkarte dazu bestellt und es kann losgehen…

Die Montage ist schnell erfolgt. Einfach den Raspberry mit zwei Schrauben befestigen und das Gehäuse zusammenstecken.

Installation von OpenHab

OpenHab bietet praktischerweise ein fertiges Image auf Basis von Debian Linux an, welches auch ganz einfach auf einem RaspberryPi läuft: OpenHabian.

Nach dem Download der ca. 200MB großen Datei muss diese auf die Speicherkarte geschrieben werden. Wie in der Anleitung empfohlen, verwende ich dazu das Tool „Etcher“.

Hinweis: Die Images sind mit xz gepackt (erkennbar an der Dateiendung .xz) und können von Etcher nicht direkt geöffnet werden. Zum Entpacken kann z.B. 7-zip verwendet werden.

Nachdem die Karte geschrieben wurde, kann das System gestartet werden. Ich habe einen Monitor per HDMI angeschlossen, eine USB-Tastatur und ein Netzwerkkabel. Wichtig: im Netzwerk sollte ein DHCP-Server laufen, z.B. auf dem Router, damit OpenHabian die restlichen Installationspakete herunterladen kann.

Auf der Website wird bereits darauf hingewiesen, dass die erste Start eine Zeit lang dauern kann. Bei mir waren es etwa 2 Stunden (Nachtrag: Was aber offenbar daran lag, dass ein Update-Server nicht erreichbar war).

Einrichtung

Nach Abschluss der Installation sollte der Raspberry über die Adresse „http://openhabianpi:8080“ im Browser erreichbar sein:

Mit Klick auf „Standard“ werden die gängigen Benutzeroberflächen installiert:

Über die Paper UI – Oberfläche kann das System weiter eingerichtet werden und entsprechende Bindings installiert werden. Hierzu mehr im nächsten Artikel.

Anmeldung mit Putty und Änderung des Default-Passworts

Da im weiteren Verlauf des Tutorials mehrere Schritte auf dem Terminal des Raspberry Pi’s durchgeführt werden müssen, hier eine kurze Anleitung wie die Anmeldung funktioniert. Da es immer eine gute Idee ist, auf einem neu eingerichteten System das Default-Passwort zu ändern, werde ich diesen Schritt beispielhaft beschreiben.

Als Erstes wird das Programm „Putty“ benötigt, welches man hier herunterladen kann. Theoretisch reicht die Putty.exe – ich empfehle das Setup, da wir das Programm häufiger nutzen werden.

Nachdem man das Programm gestartet hat, gibt man die Adresse des Pi’s ein – dieser ist nach der Installation unter dem Namen „openhabianpi“ erreichbar.

Putty OpenHabian

Beim Klick auf „Open“ wird die Verbindung geöffnet und der Pi fragt nach den Zugangsdaten. Diese lauten standardmäßig „openhabian“ / „openhabian“.

OpenHabian Login

Nach dem Login begrüßt einen der OpenHabian Start-Screen:

OpenHabian StartScreen

Hier vergeben wir mit nun für den Benutzer openhabian ein neues Passwort:

openhabian@openHABianPi:~$ passwd
Changing password for openhabian.
(current) UNIX password:
Enter new UNIX password:
Retype new UNIX password:
passwd: password updated successfully

Anschließend können wir die Verbindung mit „exit“ beenden.

Im nächsten Beitrag geht es dann um die Einrichtung der ersten Geräte im SmartHome.

Instagram

  • One of my biggest 3d printing projects of 2023... 5kg PLA filament, 1.5l resin, countless hours of printing and painting. The modular dungeon system from dungeonblocks is finally finished 🥳  #tabletop #dungeon #3dprintableterrain #dndterrain #dungeonblocks #3dprint #dnd  #dungeonsanddragons #gaming
  • Die Zeppelin-Lampe hängt :) Da ich kleben musste (die Stahlbeton-Decke war hartnäckiger als gedacht) hat das alles deutlich länger gedauert, aber mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Die Beleuchtung kann via Fernbedienung gesteuert werden, der Infrarot-Empfänger ist in der Gondel des Zeppelins verbaut. War ein schönes Projekt und hat echt Spaß gemacht... auch wenn ich mir mehr als einmal die Finger zusammengeklebt habe :P⁠
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The Zeppelin lamp is ready :) Because I had to glue (the reinforced concrete ceiling was more stubborn than I thought) it took a lot longer, but I am very satisfied with the result. The lighting can be controlled by remote control, the infrared receiver is built into the gondola of the Zeppelin. It was a nice project and was really fun... even though I glued my fingers together more than once :P⁠
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  • Baue gerade an einer steampunk-artigen Zeppelin-Deckenleuchte. Der Korpus besteht aus gelötetem 2,5mm Kupferdraht, bespannt mit einem leicht transparenten, leinenfarbenen Stoff. Heck, Nase und Propeller sind 3d-gedruckt und mit Airbrush mit Messing-Farbe. Jetzt noch die RGB-LEDs einbauen und das ganze an die Decke schrauben :)⁠
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Building a steampunk-like Zeppelin ceiling light.  The body is made of soldered 2.5mm copper wire, covered with a slightly transparent, linen-coloured fabric. Tail, nose and propeller are 3d-printed and airbrushed with brass paint. Next step is to install the RGB-LEDs and screw the whole thing to the ceiling :)⁠
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  • Ich dachte es ist mal wieder an der Zeit für ein kleines Werkstatt-Update. Hat sich doch etwas getan in letzter Zeit...⁠
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I thought it was time for a little workshop update. There have been some changes lately...⁠
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  • Der erste Test mit dem neuen Laser-Cutter - natürlich das eigene Logo :P  Bin sehr zufrieden... gut - es war nur ein Test, aber ich denke es reicht als Zierde für meinen French-Cleat Zangen-Halter, was meint ihr?⁠
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The first test with the new laser cutter - of course my own logo :P I am very satisfied... ok - it was only a test, but I think it is enough to decorate my French-Cleat plier holder, what do you think?⁠
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  • Hab mit dem Umbau des Laser-Cutters begonnen. Schöne Maschine, aber vieles, was man anpassen muss/sollte. Der eigentlich mehr als DIN-A4 große Schneidebereich wird z.B. auf einen minimalen Bereich reduziert, in dem man sein Werkstück einklemmen soll. Der Rest ist mit einer Alu-Platte abgedeckt, die aufgrund der Reflektionen des Lasers sicherlich auch nicht optimal ist. Das habe ich durch einen selbstgebauten, höhenverstellbaren Tisch mit Metallgitterauflage ersetzt. Außerdem ragte die Rauchabsaugung zu weit ins Gehäuse. Diese habe ich mit  abgetrennt und neu lackiert - ebenso einige andere Teile.⁠
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Started rebuilding the laser cutter. Beautiful machine, but a lot of things you need/should adapt. For example, the cutting area, which is actually more than DIN-A4, is reduced to a minimum area where you should clamp your workpiece. The rest is covered with an aluminium plate, which is certainly not optimal due to the reflections of the laser. I replaced this with a selfmade, height-adjustable table with metal grid support. In addition, the fume extraction protruded too far into the housing. I cut it off and repainted it - as well as some other parts⁠
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  • Als Erweiterung zu meinem Bohrer-Regal, und als sinnvolle Nutzungsmöglichkeit von Kaugummi-Gläsern eines bestimmten Discounters ;) hat sich ein Kleinteile-Regal zu meiner French-Cleat Wand hinzugesellt. Hier finden sich vorwiegend unterschiedlichste Schrauben und anderes Zeug, das ich regelmäßig verwende.⁠
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As an extension to my drill shelf, and as a useful use of chewing gum jars from a certain discount store ;) a small parts shelf has been added to my French-Cleat wall. Here you can find mainly different screws and other stuff I use regularly.⁠
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  • Die Mini-Fräse ist einsatzbereit und das erste Platinenlayout sieht erfolgsversprechend aus. Das Layout wurde mit Eagle erstellt. Hierbei können direkt Fräs- und Bohrdateien erzeugt werden, d.h. die Bohrungen können auch direkt auf der Fräse erfolgen. Sehr praktisch! Es gibt noch ein paar kleinere Fehler, bei denen ich Kontaktpuntke zu klein erstellt habe, so dass diese nach dem Bohren ausgerissen sind. Davon abgesehen ein voller Erfolg!⁠
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The mini milling machine is ready for use and the first board layout looks promising.The layout was created with Eagle.  Here milling and drilling files can be generated directly, i.e. the drilling can also be done directly on the milling machine. Very practical! There are still a few smaller errors, where I created contact points too small, so that these are torn out after drilling. Apart from that a complete success!⁠
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